Vortragsreihe: Prävention Extremismus – Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung – Vortrag 2: Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft

Beschreibung

Migration betrifft als Realität in der Vergangenheit wie in der Gegenwart alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Auch und gerade Institutionen wie Schule und die in ihr handelnden Akteur/innen müssen sich mit der Frage beschäftigen, wie sie diese gesellschaftliche Realität anerkennen und mit ihr im beruflichen Alltag umgehen.

Für pädagogische Fachkräfte besteht die Herausforderung dabei unter anderem darin, einerseits spezifische Lebenslagen von Schüler/innen berücksichtigen zu wollen. Andererseits gilt es, Schüler/innen nicht in stereotyper und verallgemeinernder Weise beispielsweise auf das Kriterium „Schüler/in mit Migrationshintergrund“ zu reduzieren.

Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie mit diesem Spannungsfeld professionell umgegangen werden kann. (Selbst-)Reflexives Handeln wird dabei als ein zentrales Professionalitätsmerkmal von Lehrer/innen in der Migrationsgesellschaft vorgestellt. Anhand von praktischen Beispielen und Anregungen aus der Migrationspädagogik wird es um die Frage gehen, wie eine pädagogische Praxis im Schulalltag aussehen kann, die differenzsensibel und zugleich reflexiv gegenüber Zuschreibungen ist. Für Fragen und Anregungen aus Ihrem Alltag soll ebenfalls Raum sein, um gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu erweitern.

Kosten

Kostenfrei

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte

Referent/in

Veronika Kourabas, Universität Oldenburg, Institut für Pädagogik, Center for Migration

Termin:

Freitag, 08. Juni 2018,
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: 
Kreishaus Mettmann, Raum 1.604
Düsseldorfer Str. 26
40822 Mettmann
Ansprechperson/en: 
Nezihe Erdogdu
02104 99 2156

Veranstalter/in

Kreisintegrationszentrum Mettmann