Veranstaltungsreihe: Differenz- und Diskriminierungssensibilität in der Schule

Beschreibung

Ob im Klassenraum, auf dem Schulhof oder in der Über─Mittags─Betreuung – Kinder und Jugendliche werden auch in der Schule zunehmend in ihrer Vielfalt wahrgenommen. Wie gehen Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen mit dieser Vielfalt um? Wie geht die Institution mit den unterschiedlichen Diskriminierungen und Diskriminierungserfahrungen der Kinder und Jugendlichen um? Welche Stolpersteine bilden Strukturen und Routinen der Schule zur Umsetzung einer differenz- und diskriminierungssensiblen Pädagogik? Wie können diese ggf. verändert werden?
Die dreimodulige Fortbildung soll größere Sicherheit im Umgang mit Diskriminierung und Vielfalt in der Migrationsgesellschaft geben.
1. Modul:

• Einführende Übung zum Themenfeld Rassismus

• Rassismus und Verstrickungen von Individuen in rassistische 

• Diskurse und Strukturen

• Biographisch orientierte Übungen zu Rassismus

2. Modul:

• Praxiserfahrungen 

•  Vortrag mit Reflexion und Diskussion: Von der Ausländerpädagogik über die Interkulturelle Pädagogik zur rassismuskritschen Migrationspädagogik

•  Rollenspiel oder Kollegiale Beratung zu einem Fallbeispiel

3. Modul:

• Praxiserfahrungen

• Übung zu „weißen Privilegien“

•  Analyse der problematischen Strukturen der eigenen Einrichtung und Möglichkeiten der Veränderung (Kollegiale Fallberatung)

Kosten

Kostenfrei

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schulformen

Referent/in

Anne Broden, Bildung und Beratung in der Migrationsgesellschaft, Köln

Termin:

Montag, 05. Oktober 2020,
09:00 Uhr - 15:00 Uhr
Montag, 02. November 2020,
09:00 Uhr - 15:00 Uhr
Veranstaltungsort: 
Kreisverwaltung Mettmann
Düsseldorfer Str. 47, Raum 4.146 (ehemalige Kantine)
Mettmann
Ansprechperson/en: 
Herr Pabst
02104 99 2216

Veranstalter/in

Kreisintegrationszentrum Mettmann