Umgang mit traumatisierten Menschen mit Fluchterfahrung und Zuwanderungsgeschichte

Beschreibung

Die Seminarreihe richtet sich an Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten oder Neuzugewanderten arbeiten und große Herausforderungen zu meistern haben. Grundlagenwissen über Traumatisierungen und deren Folgeerscheinungen wird vermittelt. Systemisch wird beleuchtet, wie sich potentielle spezifische Traumadynamiken auf die Beziehungsgestaltung auswirken können. Das Seminar will für die mögliche Gefahr der Sekundärtraumatisierung sensibilisieren und Methoden aufzeigen, dem entgegenzuwirken. Basale hilfreiche Übungen aus der Traumaarbeit vertiefen die Wissensvermittlung.

Seminar 1:

  • Grundlagenwissen über Trauma und Traumafolgeerscheinungen
  • Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen
  • Hilfreiche Methoden aus der Traumapädagogik
  • Kenntnisse über die Auswirkungen der Traumadynamik
  • Sensibilisierung für die Gefahr der Sekundärtraumatisierung

Seminar 2:

  • Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Belastbarkeit
  • Aktivierung und Stärkung der eigenen Ressourcen
  • Erlernen von Selbstschutztechniken

Seminar 3:

  • Interkulturelle Besonderheiten
  • Entwicklung von interkultureller Kompetenz

Die Uhrzeiten werden nachgereicht.

Kosten

Kostenfrei

Zielgruppe

Haupt- und Ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe

Referent/in

Dipl. Psychologin Anke Nottelmann, Psychotherapeutin, Systematische Supervisorin, Trainerin für systematische Traumatherapie und Traumapädagogik, Dipl. Sozialpädagogin Beate Nitzschke, HP Psychotherapie, Trainerin, Choach, Supervisorin, Traumapädagogik

Termin:

Montag, 28. Oktober 2019,
18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 25. November 2019,
18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: 
Villa B Jugendzentrum
Höferstr. 37
42551 Velbert
Ansprechperson/en: 
Frau Röhr
02104 99 2127

Veranstalter/in

Kreisintegrationszentrum Mettmann