Traumatisierte Kinder in der Kita – pädagogische Begleitung der Fachkräfte,Teil II

Beschreibung

In Kindertageseinrichtungen werden zunehmend Kinder betreut, die durch traumatische Erlebnisse z. B. in ihren Herkunftsländern geprägt sind. Zusätzlich erleben diese Familien eine hohe Verunsicherung, wie ihre konkrete Zukunft aussieht.

So geht es in dieser Fortbildung darum, das Grundwissen zum Thema Trauma zu aktivieren und den systemischen Blick zu schulen, damit das jeweilige Kind in seinem ganzen Kontext verstanden werden kann. Hier kann ein Thema das lösungsorientierte Elterngespräch sein.

Erprobte Methoden dafür sind das Genogramm und das Familienbrett. Hier kann in der Fortbildung live über ein Kind gearbeitet werden. Zusätzlich können sich die TeilnehmerInnen in einer Kleingruppe mit diesen Methoden beschäftigen.

Im zweiten Teil der Fortbildung wird es um die konkreten Angebote der seelischen Stabilisation für die Kinder sowie der Fachkräfte gehen, mit denen die Entwicklung dieser so jungen Kindern gefördert werden kann.

Hier kommen Körperarbeit aus dem TSY (Traumasensitiven Yoga) zum Einsatz sowie Bewegungen, die innere emotionale Zustände positiv stimulieren.

Weiter erproben wir das Trancemalen von positiven Orten, helfenden Tieren und Erinnerungsbildern der Heimat.

Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Teilnehmenden zahlreiche praktische Möglichkeiten kennen lernen und sie direkt im Alltag einsetzen können.

Kosten

25,00 €

Zielgruppe

pädagogische Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen

Referent/in

Susanne Prött, Dipl. Pädagogin, Supervisorin, Coach

Termin:

Donnerstag, 28. Februar 2019,
09:00 Uhr - 15:30 Uhr
Veranstaltungsort: 
Kreishaus Mettmann, SPD-Fraktionszimmer
Düsseldorfer Str. 26
40822 Mettmann
Ansprechperson/en: 
Frau Ortsis
02104 99 2130

Veranstalter/in

Kreisintegrationszentrum Mettmann